Deepnudes – Kinder schützen und im Ernstfall richtig handeln
Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht es, täuschend echte Bilder zu erstellen oder zu verändern. Dazu gehören sogenannte „Deepnudes“ – manipulierte oder KI-generierte Nacktbilder und sexualisierte Darstellungen von Personen, die ohne deren Zustimmung entstehen. Auch Kinder und Jugendliche können davon betroffen sein. Oft reichen bereits wenige öffentlich zugängliche Fotos aus, um solche Bilder zu erstellen.
Deepnudes sind eine Form digitaler Gewalt und können für Betroffene erhebliche Folgen haben, beispielsweise durch Bloßstellung, Cybermobbing oder Erpressung.
Eltern können ihre Kinder unterstützen, indem sie offen über Bildmanipulationen und Risiken im Internet sprechen, gemeinsam die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken überprüfen und einen bewussten Umgang mit persönlichen Fotos fördern.
Was tun, wenn ein Kind betroffen ist?
Werden Deepnudes entdeckt, sollten Beweise wie Screenshots, Links und Chatverläufe gesichert und die Inhalte keinesfalls weiterverbreitet werden. Die betroffene Person sollte Unterstützung erhalten. Je nach Situation können Plattformen, Beratungsstellen oder die Polizei eingeschaltet werden.
Weitere Informationen und praktische Tipps zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie zum richtigen Vorgehen im Ernstfall bietet die Initiative SCHAU HIN! auf ihrer Website:
https://www.schau-hin.info/grundlagen/deepnudes-wie-eltern-ihre-kinder-schuetzen-koennen